Wer & Warum
Arlette Zakarian verbindet internationale, juristische Expertise und kultureller Übersetzungskompetenz – für ein tieferes Verständnis von Recht und Gerechtigkeit.

STATIONEN & PERSPEKTIVEN
Von Teheran über Wien, Heidelberg, Paris, Boston, Genf bis nach Straßburg – Arlette Zakarians Weg führte sie durch verschiedene Sprachen, Rechtssysteme, Kulturen und Lebenswelten. Sie hat gelehrt, verhandelt, vermittelt und vertreten – vor Gerichten, in internationalen Organisationen, in Unternehmen und gegenüber Staaten.
Ihre Laufbahn reicht von der Litigation-Praxis für internationale Banken bis zur Lehrtätigkeit an der Sciences Po in Paris und dem Graduate Institute in Genf. Als Expertin für internationales Recht und Anti-Korruptionspolitik war sie unter anderem für die OECD, die Vereinten Nationen, den Europarat und internationale Konzerne tätig.
Doch bei all dem bleibt eines gleich: Ihr Ziel ist es, Recht als Mittel zur Verständigung zu nutzen – nicht nur als Grenze, sondern als Brücke. Denn Gerechtigkeit geht über Gesetze hinaus – sie ist eine Sprache, die jede*r versteht.


DER EDWARD ZAKARIAN-PREIS

Ein Preis für Forschung, die kulturelle Komplexität sichtbar macht und Verständigung als wissenschaftliche Verantwortung begreift.
Der Edward Zakarian-Preis wird alle drei Jahre an herausragende Dissertationen vergeben, die sich mit Armenologie oder Iranistik befassen – aus Bereichen der Geistes- und Kulturwissenschaften, der Politik-, Rechtswissenschaften oder Soziologie. Gestiftet von Arlette Zakarian zu Ehren ihres Vaters, würdigt er Arbeiten, die das Miteinander in einer pluralen Welt reflektieren.